Lange Sandstrände, eine traumhafte Naturlandschaft und ein ganzjährig angenehmes Klima sorgen für einen einzigartigen Reiturlaub. Andalusien wird nicht nur „die Küste des Lichtes“, sondern auch „die Küste der Pferde“ genannt. Der Andalusier ist ein in Spanien gezüchtetes Rassepferd und unter den Reitern sehr beliebt. Es ist nicht nur edel, schön und stolz, sondern auch temperamentvoll und zugleich sensibel und sanftmütig. Der Andalusier ist nicht nur auf Grund seines Charakters eine sehr beliebte Pferderasse, sondern auch weil er zudem sehr gelehrig, gehorsam und zuverlässig ist. Gerade für Anfänger eignet sich diese Rasse ausgezeichnet als Reitpferd.

ein weißes Pferd an der Leine

Reiturlaub in Costa de la Luz

Einen besonders aufregenden Reiturlaub kann man in der Finca „La Habana“ in der Nähe der Costa de la Luz erleben. Sie liegt direkt am Nationalpark „Coto de Donana“. Endlos lange Sandwege führen an Pinienwäldern, Orangen- und Zitronenbäumen, Erdbeerfeldern und Eukalyptusbäumen vorbei. In dem Park fahren keine Autos und nur ganz selten trifft man auf andere Reiter oder Spaziergänger. In diesem herrlichen Naturparadies kann man den gesamten Alltagsstress einfach mal hinter sich lassen und sich ganz auf die Landschaft und das Ausreiten mit dem Pferd konzentrieren.

Der kleine und sympathische Familienbetrieb bietet verschiedene Reitkurse für Anfänger und für Fortgeschrittene an. Mit viel Geduld und Herzlichkeit wird auch den etwas scheueren Reitanfängern die Angst genommen

Reittour über mehrere Stunden

Der Tag starte mit einem deftigen Frühstück, damit es gestärkt zur Reittour gehen kann. Je nach Tourdauer wird für die Mittagszeit ein kleines Picknick mitgenommen und bei einer „Siesta“ unter freiem Himmel in der wunderschönen Natur verzehrt. Am Abend versorgt die „Chefin“ des Hauses ihre Gäste mit leckerer spanisch-deutscher Hausmannskost.

ein junges Mädchen reitet auf einem Pferd

Nach dem Ausritt sollte man auf jeden Fall in „El Rocio“, der Pferdestadt vorbeischauen, die ebenfalls am Rande des Nationalparks liegt. Das Besondere an der Stadt ist, dass hier die Pferde fest zum Alltag gehören und dementsprechend auch alles dafür ausgestattet ist. Statt Asphalt gibt es Sand und statt Parkplätze wurden überall, auch an den Häusern, Anbindestangen angebracht, um die Pferde festzubinden. Auch die Restaurants und Bars sind auf die Reiter eingestellt. So kann man sein kühles Bier oder leckere Speise sitzend vom Pferd aus von Tischen mit passender Höhe genießen. Ein wenig erinnert die ganze Atmosphäre und der Flair an den wilden Westen. Auf jeden Fall ist es ein unvergessliches Erlebnis für jeden Reiterfreund.

Ausflug nach Sevilla

Falls man neben seinem Reiturlaub auch noch etwas anderes erleben möchte, sollte man unbedingt nach Sevilla fahren, die Hauptstadt von Andalusien. Die wunderschöne Altstadt bietet sich ausgezeichnet zum Bummeln und Verweilen in den unzähligen Läden, Restaurants und Cafés ein.

Auch nicht weit mit dem Auto von der Finca entfernt sind die endlos langen und traumhaft schönen Atlantikstrände und laden zu einem erfrischendem Bad nach dem Ausritt ein. Zusammenfassend kann man sagen, dass man in Andalusien einen abwechslungsreichen und erholsamen Reiturlaub findet, der keine Wünsche offen lässt.

Reiturlaub in Andalusien
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