Mein Mann und ich sind bereits mehrere Male mit einem privaten Flieger geflogen, aber nur geschäftlich. Zu seinem Geburtstag wollte ich ihn mit was ganz exklusivem überraschen. Exklusiv ein Privatjet für uns ganz allein ist da wohl das Maximum. Koffer gepackt und direkt zum Flughafen, wo bereits auf uns gewartet wurde. Separat, ohne Warteschlange eingecheckt und durch die Sicherheitskontrolle, was keine 5 Minuten gedauert hat. Dann ging es sofort auf den Flugplatz, wo wir mit einem edlen Krug Los du Mesnil freundlich von der Stewardess begrüßt wurden.

Für die Kunden ist hier wahrlich nichts zu teuer. Trotz allem waren unsere Augen einzig und allein auf den prachtvollen Falcon 100 gerichtet. Mit einer Reichweite von knapp 3.500 Kilometer war das für uns die beste Möglichkeit um stillvoll und gemütlich nach Tunesien zu gleiten. Drinnen haben uns zwei Piloten super freundlich ins Flugzeug eingeladen und dort ging das Staunen weiter. So eine prunkvoll gestaltete Kabine haben wir noch nie gesehen. Der Pilot musste immer wieder wegen unserem Erstaunen schmunzeln. Mit stolzen 770 km/h ging es ziemlich zügig los und wir mussten zu unserem Erstaunen keine nervigen Minuten auf dem Piste verbringen, sondern waren direkt in der Luft.

Uns wurde ein ganzes Menü neben dem Dinner, das ich vorab reserviert hab angeboten. Meinem Mann war jedoch bei der Aufregung nicht zu Essen zu Mute, sondern er war wie ein Kind darauf fokussiert in der Pilotenkabine zu sitzen und den beiden Piloten zuzusehen. Netterweise haben uns die Piloten kurz in die Steuerung eingewiesen, Fliegen durfte mein Mann jedoch selber wegen Sicherheitsgründen nicht. Nichts desto trotz war es ein ganzes Abenteuer.

Kamel in der Wüste von Marokko

Ohne Stopps ging es also direkt von Frankfurt nach Adagir, zu den schönsten Stränden Marokkos, ach was zu den schönsten Stränden der Welt! Mit einem Linienflug hätten wir wahrscheinlich weitere Stunden auf dem Flughafen von Casablanca verbracht, ehe wir zum Ziel kämen. Wieder standardrecht auf dem Rollfeld begrüßt und direkt mit einem Rolls Royce abgeholt zu unserer gemieteten Villa. Zwar war dass nicht alles bei ein und dem selben Unternehmen gebucht, trotzdem hilft dabei die DLV und berät freundlicherweise bei der Flugzeugauswahl und weiteren Angelegenheiten.

Ich kann nur empfehlen nach Adagir zu reisen, man bekommt nicht nur die beste Strände, sondern auch kann direkt in die Wüste fahren, diesmal mit einem Kamel und keinem Rolls Royce und die Kultur des wunderbaren Landes erkunden. Leider hat auch alles irgendwann ein Ende. Trotzdem haben wir uns super erholt und durften uns ein weiteres Mal freuen wenn wir alleine und exklusiv fliegen durften.

Bild: Anguane  / pixelio.de

Exklusivität trifft super Erholung!
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